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Französische Küche

Feigen
© BrandtMarke/ www.pixelio.de
„Leben wie Gott in Frankreich" - das kann man als Gast in allen Regionen des Landes. Doch es sind nicht die aufwendigen Kreationen der „nouvelle cuisine", die den gastronomischen Spitzenplatz Frankreichs begründet haben. Trotz der zentralistischen Struktur haben die Franzosen ihre typische regionale Esskultur bewahrt. Seit der frühen Neuzeit gilt die französische Küche als einflussreichste Landesküche Europas. Die so genannte Haute Cuisine entstand im 19. Jahrhundert und entwickelte sich zur französichen Nationalküche.

Die klimatischen und landschaftlichen Gegensätze des Landes mit schroffen Bergen im Süden und Weindörfern an der Westküste haben eine regionale Küche hervorgebracht, die in vielen Haushalten und Gasthöfen gepflegt und dem Gast mit Stolz serviert wird. Sicher, Frankreich hat den Genießern die besten Käse, die größten Weine und prickelnden Champagner geschenkt. Aber ohne die Arbeit und die Liebe der Menschen zu ihrem Boden und zu ihren Produkten wäre selbst Bocuse ein unbekannter Provinzkoch geblieben.

Zu den sicherlich bekanntesten Gerichten der französischen Küche gehören der Coq au vin (Hahn im Rotwein), die Foie gras (Enten- oder Gänsestopfleber), das Cassoulet (kräftiger Eintopf mit Bohnen und Speck) und im Süden die kräftige Fischsuppe Bouillabaisse, die mit Knoblauchcreme und geröstetem Brot serviert wird. Bekannt ist Frankreich auch für seine opulente Auswahl an Käsesorten und im Elsaß für seine delikaten Flammkuchen.

In Hannover gibt es eine feine Auswahl an Adressen, in denen es sich hervorragend frankophil speisen lässt.
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